Pankreas-Elastase 1

Exokrine Pankreasinsuffizienz?

Die Menge der Pankreas-Elastase 1, einer pankreasspezifischen Protease, im Stuhl lässt Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit des exokrinen Pankreas zu. Diese Bestimmung ist derzeit das Mittel der Wahl zur routinemäßigen Untersuchung der exokrinen Pankreasfunktion sowie der Früherkennung der Mukoviszidose. So hat beispielsweise jeder zweite Diabetiker nicht nur eine endokrine, sondern auch eine exokrine Pankreasinsuffizienz.

Gerade bei rezidivierenden Oberbauchbeschwerden, Aufstoßen, Völlegefühl, Meteorismus, Steatorrhoe etc. sollte immer an eine mögliche Pankreasbeteiligung gedacht werden. Die exokrine Pankreasinsuffizienz ist weiter verbreitet als gemeinhin angenommen und wird trotz vergleichsweise einfacher Diagnostik häufig erst nach einer langen Beschwerdeperiode diagnostiziert.

Mittel der Wahl zur Beurteilung der exokrinen Pankreasfunktion ist die Bestimmung der Pankreas-Elastase 1 im Stuhl. 

 

 

  • Keine Beeinflussung durch Einnahme von Enzympräparaten
  • Bei Durchfall unter Umständen erniedrigte Werte (Verdünnung)

Pankreas-Elastase 1

> 200 µg/g Stuhl

Normbereich

100-200 µg/g Stuhl

Hinweis auf leichte bis mäßige exokrine Pankreasinsuffizienz

< 100 µg/g Stuhl

Hinweis auf schwere exokrine Pankreasinsuffizienz

  • Keine Beeinflussung durch Einnahme von Enzympräparaten
  • Bei Durchfall unter Umständen erniedrigte Werte (Verdünnung)

Pankreas-Elastase 1

> 200 µg/g Stuhl

Normbereich

100-200 µg/g Stuhl

Hinweis auf leichte bis mäßige exokrine Pankreasinsuffizienz

< 100 µg/g Stuhl

Hinweis auf schwere exokrine Pankreasinsuffizienz