Leaky-Gut-Marker

Nichtinvasive Schleimhautkontrolle

Eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, auch als „Leaky Gut" bezeichnet, kann weitreichende klinische Folgen haben. Hinweise auf ein solches Problem gibt die Bestimmung von Alpha 1-Antitrypsin im Stuhl sowie von Zonulin im Stuhl bzw. Blut.

Indikationen für die Untersuchung von Leaky-Gut-Markern im Stuhl sind:

Die Darmschleimhaut ist unsere größte Körperoberfläche – und damit auch Hauptkontaktfläche für potenzielle Schadstoffe. Entsprechend wichtig ist ein effektives Barrieresystem. Funktioniert dies nicht, kann es zum unkontrollierten Übertritt u. a. von Mikroorganismen oder deren Bestandteilen sowie Allergenen kommen („Leaky Gut"). Die Folge sind Entzündungsreaktionen („Silent Inflammations"), die offensichtlich eine Rolle v. a. bei diversen Erkrankungen des allergischen, rheumatoiden und autoimmunen Formenkreises spielen können.