Glutenunverträglichkeit

Anti-Gliadin-sIgA und Anti-Transglutaminase-sIgA

Von chronischen Durchfällen über diverse Mangelerscheinungen bis hin zu psycho-vegetativen Symptomen – das klinische Erscheinungsbild einer Gluten-Unverträglichkeit ist vielfältig. Und nicht in jedem Falle imponiert eine Zottenatrophie. Neben dem Vollbild einer Zöliakie oder einheimischen Sprue sind auch Verläufe ohne die typischen morphologischen Veränderungen an der Dünndarmschleimhaut beschrieben. Auch solche latenten Glutenunverträglichkeiten lassen sich mit dem Nachweis von Anti-Gliadin-sIgA sowie Anti-Transglutaminase-IgA im Stuhl nichtinvasiv erkennen.

Bitte beachten:

Der Nachweis von Anti-Gliadin-sIgA und Anti-Transglutaminase-IgA im Stuhl ist v. a. zum Screening und zur Therapieverlaufskontrolle geeignet. Ein positives Ergebnis sollte durch weiterführende Untersuchungen (Dünndarmbiopsie) abgesichert werden.

Bei Durchfall können trotz bestehender gastrointestinaler Enzündungen aufgrund des Verdünnungseffektes Normalwerte gemessen werden.

Unter glutenfreier Ernährung werden auch bei Personen mit Glutenunverträglichkeit Normalwerte gemessen.

Negative Werte schließen eine Zöliakie/Sprue nicht sicher aus!

 

 

 

Vermehrter Nachweis bei:

  • Zöliakie
  • Glutensensitive Enteropathie
  • Einheimischer Sprue

Anti-Gliadin-sIgA und Anti-Transglutaminase-sIgA

< 10 U/100 g Stuhl

Normbereich

≥ 10 U/100 g Stuhl

Hinweis auf eine Glutenunverträglichkeit

 

Vermehrter Nachweis bei:

  • Zöliakie
  • Glutensensitive Enteropathie
  • Einheimischer Sprue

Anti-Gliadin-sIgA und Anti-Transglutaminase-sIgA

< 10 U/100 g Stuhl

Normbereich

≥ 10 U/100 g Stuhl

Hinweis auf eine Glutenunverträglichkeit