Tumor-M2-PK

Neuer Tumormarker im Stuhl

Die Tumor-M2-Pyruvatkinase (Tumor-M2-PK) ist eine für Tumorzellen charakteristische Form der Pyruvatkinase, eines Schlüsselenzyms des Glucose-Stoffwechsels.

Schon seit Längerem wurde die Bestimmung dieses Parameters im Blut zum Nachweis verschiedener Tumoren, z. B. in Lunge, Mamma und Niere eingesetzt. Nun ist durch ein Nachweisverfahren im Stuhl auch die Früherkennung nicht nur von kolorektalen Karzinomen, sondern auch von Adenomen sowie Magenkarzinomen möglich. Die Sensitivität und Spezifität ist dabei wesentlich höher als beim üblicherweise eingesetzten Nachweis von okkultem Blut im Stuhl.

Bitte beachten:

Zur Absicherung ist unbedingt eine weiterführende gastroenterologische Diagnostik erforderlich (Endoskopie).

Bei Durchfall können trotz bestehender gastrointestinaler Neoplasien aufgrund des Verdünnungseffektes Normalwerte gemessen werden.

Falsch-positive Resultate können durch Darmpolypen oder Entzündungen der Darmschleimhaut verursacht werden.

Negative Resultate schließen gastrointestinale Neoplasien nicht sicher aus!

 

Vermehrter Nachweis unter anderem bei:

  • gastrointestinale Neoplasien (Kolorektale Karzinome, Kolorektale Polypen, Magenkarzinom)
  • Entzündungen der Darmschleimhaut

 Weiterführende Untersuchungen:

  • Koloskopie
  • (Rektoskopie)
  • (Röntgenuntersuchung)

Tumor M2-PK

≤ 4 U/g Stuhl

Normbereich

> 4 U/g Stuhl

Verdacht auf gastrointestinale Neoplasie. Weiterführende Diagnostik empfohlen

 

Vermehrter Nachweis unter anderem bei:

  • gastrointestinale Neoplasien (Kolorektale Karzinome, Kolorektale Polypen, Magenkarzinom)
  • Entzündungen der Darmschleimhaut

 Weiterführende Untersuchungen:

  • Koloskopie
  • (Rektoskopie)
  • (Röntgenuntersuchung)

Tumor M2-PK

≤ 4 U/g Stuhl

Normbereich

> 4 U/g Stuhl

Verdacht auf gastrointestinale Neoplasie. Weiterführende Diagnostik empfohlen