Hämoglobin-Haptoglobin

Sensitiver als Testbriefchen

Der Nachweis humaner Hämoglobin-Haptoglobin-Komplexe im Stuhl dient der Früherkennung kolorektaler Neoplasien. Dabei wird spezifisch humanes Hämoglobin nachgewiesen. Die Spezifität und Sensitivität liegen daher wesentlich höher als bei den häufig noch verwendeten Schnelltests auf okkultes Blut mittels Testbriefchen (Guajak-Methode).

Bitte beachten:

Zur Absicherung ist unbedingt eine weiterführende gastroenterologische Diagnostik erforderlich (Endoskopie).

Zahlreiche Faktoren können das Messergebnis beeinflussen:

  • Bei Durchfall können trotz bestehender gastrointestinaler Neoplasien aufgrund des Verdünnungseffektes Normalwerte gemessen werden.
  • Blutungsquellen im Dünndarm können durch den mikrobiellen Hämoglobin-Abbau im Dickdarm kaschiert werden (falsch-negative Resultate).
  • Falsch-positive Resultate können durch Menstruationsblut oder Hämorrhoidalblut verursacht werden.
  • Die Einnahme von Acetylsalicylsäure, Glukokortikoiden, nicht-steroidalen Antiphlogistika und Cumarin-Derivaten kann Blutungen im Gastrointestinaltrakt hervorrufen.
  • Da spezifisch humanes Hämoglobin erfasst wird, beeinflusst die Ernährung das Ergebnis nicht.

Negative Resultate schließen gastrointestinale Neoplasien nicht sicher aus!

Vermehrter Nachweis unter anderem bei:

  • Kolorektalen Neoplasien (Karzinome, Polypen, Magenkarzinom)
  • Morbus Crohn/Colitis ulcerosa

Hämoglobin-Haptoglobin

< 2,5 U/g Stuhl

Normbereich

≥ 2,5 U/g Stuhl

Hinweis auf Blutungen in das Darmlumen. 

 

Vermehrter Nachweis unter anderem bei:

  • Kolorektalen Neoplasien (Karzinome, Polypen, Magenkarzinom)
  • Morbus Crohn/Colitis ulcerosa

Hämoglobin-Haptoglobin

< 2,5 U/g Stuhl

Normbereich

≥ 2,5 U/g Stuhl

Hinweis auf Blutungen in das Darmlumen.